Neuer Wärmeschutzmantel für das Flachdach

In den 60er und 70er Jahren hatten sie ihren Boom – die Flachdächer. Heute sind ältere Flachdächer oft unzureichend wärmegedämmt. Es gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV) zu berücksichtigen. Egal ob man davon weiß oder nicht!

Wer sich mit dem Thema Flachdachsanierung beschäftigt, stößt schnell auf eine Vielzahl von Fachbegriffen: Es gibt Warm-, Kalt- und Umkehrdächer, belüftete und unbelüftete, begrünte und unbegrünte Flachdächer. Für welches Dach auch immer eine Sanierung ansteht, die zentralen Themen heißen Abdichtung und Wärmedämmung. Und gerade hier hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel getan. Dachkonstruktionen aus den 70er Jahren genügen den heutigen Energiespar-Verordnungen längst nicht mehr. So dürfen sanierte Flachdächer einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,20 W/(m²·K) haben, bei neu errichteten Dächern soll der Koeffizient einen Wert von 0,20 W/(m²·K) nicht übersteigen.

Wer ein vorhandenes Dach nachträglich wärmedämmen will, greift am besten zu XPS - zu extrudierten Polystyrol-Hartschaumstoffen, meinen die entsprechenden Hersteller. Die bekannten stabilen Platten sollen allen Witterungsverhältnissen und Kälte abhalten. Zudem seien sie denkbar einfach zu verlegen. Ist beispielsweise ein Kiesdach vorhanden, werde die Kiesschicht beiseite geräumt, und auf die zuvor kontrollierte Abdichtungsschicht werden die XPS-Platten verlegt. Abschließend werden sie mit einem Vlies und wieder mit Kies überdeckt. Am Ende besitzt man ein so genanntes Umkehrdach bzw. Plusdach, bei dem die neue Wärmedämmung als oberste Schicht angeordnet ist. Eine Anordnung, die folgende Vorteile bieten soll: Sie schützt die Dachabdichtung, und das Umkehrdach lässt sich später ohne zusätzliche, teure Schutzschicht in ein Gründach verwandeln.

Zu erkennen ist die XPS-Wärmedämmung übrigens an ihrer Farbe. Von welchem Hersteller sie auch stammen: XPS Platten sind grundsätzlich pastellfarben - ob rosa, lindgrün, fliederfarben, hellgelb oder himmelblau. Aber nur sichtbar in der Bauphase, denn anschließend ist die XPS-Wärmedämmplatte mit Kies abgedeckt, verputzt oder im Erdreich versteckt.

Mehr Informationen und kostenlose Infobroschüren auf: www.xps-wärmedämmung.de