Poroton: Ziegelwände sind winddicht

Die Heizung läuft auf vollen Touren, doch in keinem Zimmer wird es so richtig warm? Nicht nur wer in einem unsanierten Altbau wohnt, macht solche unangenehmen Erfahrungen: Durch feine Spalten in der Außenwand oder durch Ritzen zwischen Wand und Fenster oder Außentür strömt auch in vielen Niedrigenergiehäusern warme Luft nach draußen. Undichte Bauteile schränken aber nicht nur die Behaglichkeit ein und erhöhen den Energieverbrauch: Im kälteren Bauteil schlägt sich Wasserdampf nieder, der krankmachendem Schimmel einen Nährboden bietet. Die Bausubstanz kann beschädigt werden. Garantiert und vor allem dauerhaft luftdicht seien auf beiden Seiten verputzte Mauern aus Ziegeln, sagt die Deutsche Poroton GmbH, Königswinter.

Winzige Lücken in der Wand sind Verlustquellen für teure Heizungswärme. An diesen massestrombedingten Wärmebrücken kondensiert bei niedriger Außentemperatur sehr viel Wasserdampf aus der Raumluft - ähnlich, wie wenn wir in kalter Luft ausatmen. Im durchströmten Bauteil wird es feucht und gefährliche Mikroorganismen siedeln sich an. Schimmel macht die Bewohner krank, löst z.B. Asthma aus. Sich ausbreitender Schwamm kann verheerende, irreparable Schäden anrichten. Zudem erhöhen Luftströme durch die Außenwand den Energieverbrauch: Schon eine Fuge mit einem Millimeter Breite und einem Meter Länge verringert den Dämmwert - abhängig von der Windstärke - um bis zu 65 Prozent.
Angesichts der exorbitanten Preise für Heizöl und Erdgas kann dies einiges im Jahr zusätzlich kosten.

Luftdichtheit ist also eine unverzichtbare Eigenschaft im modernen Hausbau. Sie senkt den Verbrauch, verbessert den Wohnkomfort und sichert einen hohen Schallschutz. Wer massiv mit Poroton-Ziegeln baut, ist nach Meinung des Herstellers auf der sicheren Seite: Beidseitig verputztes Mauerwerk sei luftdicht - eine zusätzliche Dämmschicht oder Folien sei unnötig. Massestrombedingte Wärmebrücken würden zuverlässig vermieden.

Poroton-Ziegel können laut Hersteller auch hervorragend mit aufgenommener Feuchtigkeit umgehen: Dank seiner hohen Saugkraft leite der Klima regulierende Baustoff Feuchtigkeit schnell an die Oberfläche, wo sie verdunsten kann. Zudem gewährleisten die Ziegel den wichtigen hygienischen Wärmeschutz: Die Oberflächentemperatur an der Innenseite der Wand betrage an jeder Stelle mindestens 12,6 Grad.
So schlage sich kein Tauwasser nieder, Schimmel könne nicht gedeihen.

Je dichter die Mauern sind, desto wichtiger ist allerdings das Lüften: Die verbrauchte Luft muss ausgetauscht werden - auch wenn es bei Kälte schwer fällt.
Drei Mal täglich für etwa fünf Minuten die Fenster öffnen, raten Experten. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent. Dauerlüften durch gekippte Fenster ist Verschwendung.