Bambus - die Alternative zum Holzparkett

Kaffeebraun oder Beige? Bodenbeläge aus Bambus geben ein ganz besonderes Flair und sollen zudem auch noch besonders umweltfreundlich sein.

In Asien ist Bambus ein Symbol für Ausdauer, Kraft und Wachstum. Die schlanken, oft meterlangen Halme mit den zierlichen Blättern, die biologisch übrigens zu den Gräsern, nicht zu den Hölzern gehören, dienen den Menschen seit Tausenden von Jahren als Nahrung oder Medizin, Baustoff oder Werkstoff.

Jetzt macht sich Bambus auch in Deutschland breit: Exotische Böden und Möbel sind „in, außerdem soll Bambus besonders umweltfreundlich sein: schnell wachsend, nahezu unerschöpflich verfügbar, und Bambus soll mehr CO2 in Sauerstoff verwandeln als ein Baum.

Faserbambusparkett gibt es in zwei Farbtönen, einem naturhellen Beige und einem zarten Kaffeebraun, sowie den drei Oberflächenvarianten roh, versiegelt und geölt. Bei der Herstellung wird der speziell getrocknete Bambus maschinell gefasert und unter Einsatz von Kunstharzleim mit mehr als 7 Tonnen Druck verpresst. Das fertige Parkett ist durch und durch massiv, ist angeblich extrem druckfest und mit einer Brinellhärte von 61,43 N/mm2 sogar doppelt so hart wie Eiche (30-34 N/mm2).

Der Fußbodenbelag, der in den Stärken 10 und 15 mm erhältlich ist, eigne sich somit sowohl für den Privatbereich als auch für Büros oder Geschäfte mit hoher Publikumsfrequenz.