Gegen nasse Keller: Mauer-Entfeuchtung mit neuen Methoden

Statt Elektro-Osmose: Kapillarwirkung verhindern und Wasser zurück ins Erdreich drängen

Der Keller gehört zum Haus, wird häufig auch bewohnt und muss den heutigen Ansprüchen ebenso gerecht werden wie die Inneneinrichtung oder ein schöner Garten. Feuchtes Mauerwerk, abblätternder Putz oder Schimmelbildung sind unerwünschte Begleiter, denen man heutzutage jedoch nicht mehr hilflos gegenübersteht.

Gegen aufsteigende Feuchtigkeit als häufigste Ursache dieser Begleiterscheinungen verspricht ein neues Produkt namens Aqualan nun deutlich komfortablere, schnellere und wesentlich kostengünstigere Abhilfe als die bisher bekannten Methoden.

Nachdem bisher die „Elektro-Osmose aus den 80er-Jahren als umweltfreundliche Lösung gepriesen wurde, bietet das neue Aqualan System, das 2006 zum Patent angemeldet wurde, eine deutliche Weiterentwicklung der bisher bekannten Techniken.

Während bei der Elektro-Osmose Energie erzeugt werden muss, die dauerhaft stärker ist als die Kapillarwirkung, und so das Wasser langsam ins Erdreich zurückdrängt, arbeitet das Aqualan Verfahren nicht gegen die Kapillarwirkung an, sondern verhindert sie laut Angaben des Herstellers.

Der Effekt entsteht durch Teslawellen, die die Oberflächenspannung des Wassers in der Mauer reduzieren. Die Wassertropfen werden kleiner und der Kapillarsog lässt nach, so dass das Wasser der Schwerkraft folgend zurück ins Erdreich sackt – so jedenfalls das Versprechen von Aqualan. Durch den schonenden Umgang mit dem Mauerwerk sei das Verfahren auch für denkmalgeschützte Objekte geeignet.