Die richtige Arbeitskleidung erleichtert den Hausbau

Wer hat sie nicht vor Augen, die Werbung einer bekannten Getränkemarke: ein muskulöser, gutaussehender Bauarbeiter löscht seinen Durst unter Beobachtung zweier Frauen mit einem Light-Getränk. Das ganze in der gleißenden Sonne... und mit freiem Oberkörper. Was für ein Mann! Doch was, wenn dieser Beau der Baustelle einen unbehandelten Balken tragen oder Schweißarbeiten durchführen soll?

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Arbeitskleidung- eine lohnende Investition

Spätestens bei solchen Arbeiten kommt die Notwendigkeit von Arbeitskleidung zum Vorschein. Unter arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen müssen Bauarbeiter in Beschäftigungsverhältnissen die entsprechende Kleidung tragen. Im Falle eines Hautschadens oder gequetschter Füßr fragt die zuständige Berufsgenossenschaft gerne nach, ob diese einfachen Schutzvorkehrungen eiingehalten wurden.

Doch auch der private Häuslebauer profitiert von guter Schutzkleidung. Schnell ist es doch mal passiert, dass das flattrige T-Shirt hängenbleibt oder die Sandalen auf der Leiter keinen Halt bieten. Hin und wieder mag das Anlegen der Schutzkleidung als zeitraubend erscheinen. Viel mehr Zeit nimmt aber die Heilung einer ausgedehnten Wunde oder eines Knochenbruchs in Anspruch.

Do's und Dont's

Für Arbeitskleidung auf beruflicher Eben gibt es wie für so vieles DIN- und Unfallverhütungsvorschriften. Auf der privaten Baustelle gelten diese nicht, im eigenen Interesse sollte aber trotzdem einiges beachtet werden:

  • die Kleidung muss ausreichend Bewegungsfreiheit bieten, darf dabei aber nicht zu weit sein. Die Gefahr des Hängenbleibens ist zu groß.
  • bei Hitze empfehlen sich kühlende Baumwollstoffe, bei Kälte darf die Kleidung gerne gefüttert sein. Vor allem der Rücken dankt eine Wärmepackung im Winter.
  • Arbeitsschutzschuhe bieten ausreichend Schutz gegen Abrutschen auf Leitern und glatten Böden wie auch gegen das Eintreten von Nägeln.
  • bei Arbeiten mit Sägen grundsätzlich feste Handschuhe tragen, bei Motorsägen sind Schnittschutzkleidung, Helm mit Visier und Lederhandschuhe Pflicht.
  • für viele Arbeiten mit Splittern und Staub empfehlen sich Schutzbrillen.

So ausgestattet kann sich der Bauherr ganz auf die Arbeit konzentrieren und muss sich nicht zwingend mit seiner Unfallversicherung auseinandersetzen.