Aufs Material kommt es an – Arbeitskleidung für den Garten

Ein Garten ist ziemlich zeitintensiv, das wissen Hobbygärtner nur allzu gut. Das beginnt mit der Aussaat und endet mit der Ernte, dazwischen liegt allerdings noch jede Menge mehr Arbeit. Rasen mähen, Hecke schneiden, Unkraut zupfen, mit einem Garten ist man fast das ganze Jahr über ständig beschäftigt. Lediglich in den Wintermonaten zwischen November und März hat man quasi frei. 

Baumfällarbeiten mit Schutzkleidung
© Petra Bork - Baumpfleger 3 / aboutpixel.de

Zu jeder Gartenarbeit gehört neben den passenden Werkzeugen auch die richtige Kleidung. Grundsätzlich gilt: sie muss so ziemlich jedem Wetter standhalten, Schweiß absorbieren, strapazierfähig sein und in geringem Maße auch vor Verletzungen schützen können. Wer im Garten mit Schneidwerkzeugen und Sägen hantiert, braucht Arbeitskleidung, die massiv genug ist, um vor Schnitt- und Sägeverletzungen zu schützen. Deshalb sollte man für die Gartenarbeit nicht einfach nur ein paar ausrangierte alte Jeans und T-Shirt tragen, sondern tatsächlich uns gute Arbeitskleidung für den Garten investieren. Und so teuer ist sie auch gar nicht, beim Arbeitskleidungsversandhändler Krähe gibt es beispielsweise Latzhosen aus dichtem Baumwoll-Polyestergewebe mit verstärkten Knien ab etwa 30 Euro.

Strapazierfähiges Material ist Pflicht

Das Material ist der Knackpunkt bei funktioneller Arbeitskleidung. Im Sommer soll sie angenehm kühlen, im Herbst gleichzeitig warm halten. Bei T-Shirts reicht meist leichte Baumwolle, bei Hosen und Jacken jedoch setzen die meisten Hersteller auf Mischgewebe. Kunstfasern wie Polyester werden mit Baumwolle gemischt, um eine festes und dennoch schweißabtransportierendes Material zu haben. Jacken für den Garten sind nicht selten aus Fleece, der hält angenehm warm und lässt einen selbst bei Wind nicht so schnell frieren. Außerdem gewährt Fleece durch seine Leichtigkeit genügend Bewegungsfreiheit, auf die es bei der Gartenarbeit auch ankommt. Beim Laubharken und Sammeln muss man sich schließlich problemlos bücken können. Oberbekleidung wie Arbeitsjacken und -Hosen können aber auch aus wasserabweisendem Polyurethan sein. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man Gartenarbeit verrichtet, bei der man mit Wasser hantiert und nass werden kann, so zum Beispiel beim Ausheben eines Teiches oder bei Arbeiten im Regen.

Neben der Oberbekleidung kommt es ebenfalls aufs Schuhwerk an. Feste Schuhe sind ein muss, um den Fuß vor Schmutz und eindringender Nässe zu schützen, auch vor stacheligen Sträuchern oder scharfkantigem Werkzeug wie einem Spaten oder dem Rasenbesen. Richtige Arbeitsstiefel erfüllen diese Bedingungen, schließlich sind sie extra verstärkt und haben ein ausgeprägtes, rutschfestes Profil auf der Sohle. Richtig angezogen geht einem selbst die anstrengendste Gartenarbeit etwas leichter von der Hand, denn die Richte Arbeitskleidung verleiht dem Gärtner ein gutes Gefühl von Sicherheit und Komfort.