Terrasse unter Dach und Fach

Ist die Terrasse offen und ungeschützt, fühlt man sich oft wie auf dem Präsentierteller. Wie soll da Erholung aufkommen? Pünktlich zur Freiluftsaison heißt es deshalb: „Ab in den Baumarkt“, denn schon mithilfe weniger Utensilien wird die Terrasse zu einem ruhigen Ort, an dem die Entspannung nicht lange auf sich warten lässt. Wer sich ohne viel Arbeit vor unerwünschten Blicken schützen möchte, pflanzt an den Seiten seiner Terrasse üppige Kletterpflanzen wie Blauregen oder wilden Wein.

Doch nicht nur das: Für kleine Balkone oder Terrassen in Reihenhäusern bietet sich ein so genannter Paravent an.
Tipp: Je breiter die Standfüße, desto besser halten diese Wände aus Stoff dem Wind stand.

Wünscht sich der Hauseigentümer einen zusätzlichen Sonnenschutz, ist eine Terrassenüberdachung das Richtige. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Eine Pergola mit abnehmbaren Sonnensegeln beispielsweise bringt mittags Schatten. Geht die Sonne unter, werden die Stoffbahnen einfach ausgehängt.

Den gleichen Zweck erfüllen ein- und ausfahrbare Markisen, die mit ihren bunten Stoffen zusätzlich für Abwechslung auf der Veranda sorgen.

Fest montierte Terrassendächer aus Glas oder Kunststoff bieten darüber hinaus einen zuverlässigen Schutz vor Regen. Der Hobbyheimwerker bringt die Überdachung einseitig an der Hauswand an. Um die benötigten Stützpfosten zu fixieren und vor Fäulnis zu schützen, betoniert er rostfreie U-förmige Stahlträger in den Gartengrund ein.
Vorsicht: Das Dach muss sich leicht zum Garten neigen, damit das Regenwasser ablaufen kann.
Passende Seitenwände aus Glas oder Kunststoff verwandeln die Veranda in einen „kleinen Wintergarten“.

(Quelle: OBI)