Gartenhäuser mit vielen Nutzungsmöglichkeiten

Gartenhäuser erfreuen sich bei Gartenbesitzern einer großen Beliebtheit Sie dienen in erster Linie als Unterbringungsmöglichkeit für Gartengeräte, Gartenmöbel und Fahrräder. Je nach Größe kann es aber auch ein geeigneter Ruhesitz mit Holzveranda darstellen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind recht vielfältiger Natur. Die meisten Modelle können problemlos in Eigenregie montiert werden. Dennoch gibt es auch hier einige Regeln, die es zu beachten gilt.

Die verschiedenen Gartenhäuser

Generell werden zwischen Holz- und Kunststoffhäusern für den Garten unterschieden. Für ein richtiges Flair werden jedoch echte Holzhäuser bevorzugt. Hierbei gibt es die etwas preisgünstigen Holzhäuser aus vorgefertigten Wandelementen, deren Eckverbindungen die Stirnkanten dieser Häuser schützen und natürlich die hochwertigen und in unterschiedlichen Wandstärken erhältlichen Blockbohlenhäuser. Blockbohlenhäuser werden über ein Stecksystem von unten nach oben zusammengesteckt. Praktischerweise sollte jedes Haus mit einer Doppelflügeltür und einem Fenster ausgestattet sein. Dies erleichtert beispielsweise die Unterbringung sperriger Güter und bringt viel Licht ins Inneren. Für Holz- und Kunststoffhäuser wird zudem ein stabiles Fundament empfohlen. Entweder wird hierbei ein Punktfundament errichtet, oder man setzt das Gartenhaus auf einer zuvor plattierten ebenen Fläche ab.

Wie sieht es rechtlich mit dem Aufstellen eines Gartenhauses aus?

Grundsätzlich sind Gebäude bis zu 30 cbm Rauminhalt ohne Aufenthaltsräume genehmigungsfrei. Dies trifft für ein Gartenhaus bis zu einer Grundfläche von 3 x 4 Meter und bis zu einer Höhe von 2,5 Meter zu. Schwieriger wird es mit den Abstandsflächen. Generell muss nach § 6 der Bauordnung NW jede bauliche Anlage zur Grundstücksgrenze einen Abstand von mindestens 3 Metern einhalten. Bei Reihenhäusern, insbesondere bei Reihenmittelhäusern wird dieser Abstand kaum noch zu erfüllen sein. Jedoch können für ein Gartenhaus, welches lediglich zu Abstellzwecken genutzt wird, Sonderprivilegien in Anspruch genommen werden. Schließlich sind aber auch die Abmessungen insgesamt zu berücksichtigen. Die Grenzbebauung darf zu einer Seite hin keine 9 Meter Länge und insgesamt nicht 15 Meter überschreiten. Die Höhe darf 3 Meter nicht überschreiten. Insbesondere wegen der Höhe gibt es auch schon viele Streitpunkte mit Nachbarn. Am besten ist es jedoch, wenn man sich zu diesem Punkt bei einem leckeren Bier mit dem Nachbarn über das Bauvorhaben abspricht.