Sicherheit geht vor – Tipps zur Gartenpflege

Mit dem bevorstehenden Frühlingsanfang fallen auch die ersten Gartenarbeiten an. Der Rasen muss gemäht, die Büsche geschnitten und das Unkraut gejätet werden. Doch sollte man auch Vorsicht walten lassen, da die meisten Unfälle bekanntermaßen zu Hause passieren – dazu zählt auch der Garten. Worauf Sie beim Benutzen elektrischer Geräte achten sollten und welche Sicherheitsvorkehrungen beim Arbeiten im Garten zwingend erforderlich sind, erfahren Sie hier.

Augen auf im Garten

  • Tipp 1: Nachdem die Gartengeräte den Winter über im Schuppen verbracht haben, sollte man sie vor der Inbetriebnahme auf eventuelle Schäden überprüfen. Auch sollten alle Gerätschaften, die mit einem Motor ausgestattet sind – wie beispielsweise der Bosch Häcksler – ein Prüfzeichen tragen, das Auskunft über die Sicherheit gibt.
  • Tipp 2: Wenn es hoch hinausgeht, um beispielsweise die Hecke zu stutzen oder abgestorbene Äste vom Baum abzuschneiden, sollte die Leiter groß genug und stabil sein. Besonders kleine und wackelige Modelle sollten lieber gleich im Müll landen und gegen neue ausgetauscht werden, die ein Zeichen für geprüfte Sicherheit (u.a. GS oder BG) tragen.
  • Tipp 3: Auch die Kabel elektrischer Geräte stellen eine Gefahrenquelle da und sollten vor dem Benutzen auf eine ausreichende Isolation untersucht werden – ebenso wie eine Kabeltrommel, die im Freien benutzt werden soll und eventuell mit Wasser in Kontakt kommt. Andernfalls riskiert man einen lebensgefährlichen Stromschlag.
  • Tipp 4: Wenn ein Gerät wie der Bosch Häcksler plötzlich den Geist aufgibt, weil sich beispielsweise etwas im Inneren verhakt hat, sollte man immer zuerst den Strom kappen, bevor Sie mit den Händen nach der Ursache des Problems suchen. Sollte das Gerät angeschlossen bleiben und plötzlich wieder funktionieren, können Sie sich schlimme Verletzungen zuziehen.
  • Tipp 5: Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder Dünger ist nicht nur äußerst effektiv, sondern auch gesundheitsschädlich. Durch die chemischen Inhalte können Allergien ausgelöst oder Hautreaktionen hervorgerufen werden – deshalb sollten Sie sich immer mit Handschuhen bewappnen und die Dämpfe nicht einatmen.
  • Tipp 6: Gartenarbeiten können durchaus anstrengend sein, sodass man sich im Ernstfall sogar den Rücken zerren kann. Um den Körper zu entlasten, sollte die gebückte Arbeitshaltung vermieden und stattdessen auf Hebe- oder Tragehilfen wie eine Sackkarre für den Transport von schweren Gegenständen wie Blumentöpfe oder Erde gesetzt werden.
  • Tipp 7: Vor allem im Sommer laufen viele Hobbygärtner Gefahr, von einer Zecke gebissen zu werden – deshalb sollten Sie ihre Tetanus-Impfung regelmäßig auffrischen und sich bei Ihrem Arzt über den Schutz gegen die Parasiten informieren, weil sie gefährliche Krankheiten übertragen können.

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