Energie gewinnen statt sparen – Neues Konzept für Fertighaus

Immer mehr Bauherren entscheiden sich für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien wie beispielsweise Solar-, Wärmepumpen- oder Pelletsheizungsanlagen. Noch effektiver kann die Energie genutzt werden, wenn sie mit einer innovativen Dämmung kombiniert wird.

Im Idealfall sei dann sogar ein Haus möglich, das mehr Energie produziert als es braucht, meint der Fertighaus-Hersteller WeberHaus.  Insbesondere Fertighäuser in Holzbauweise seien für die Nutzung erneuerbarer Energien geeignet. Aufgrund des mehrschichtigen Aufbaus der Holzwände verfügen sie über hervorragende Dämmeigenschaften und tragen bereits so zu einer Reduzierung des Heizwärmebedarfs bei.

Noch besser wirke sich das Konzept „PlusEnergie von WeberHaus aus.  Dabei ist die in Holzfertigbauweise gebaute Außenwand ÖvoNatur zusätzlich mit einer zehn Zentimeter dicken Holzfaserdämmplatte versehen. Hinzu kommen eine Erdwärmepumpe, die den kompletten Wärmebedarf des Hauses deckt und die Warmwasserversorgung sicherstellt, sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Sie wandelt die Sonnenenergie in Strom um, der jedoch nicht gespeichert, sondern zu festen und für den Hausbesitzer vorteilhaften Konditionen ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Für jede so gewonnene Kilowattstunde erhält der Eigentümer zurzeit 49,2 Cent. Der zum Betrieb der Geothermiepumpe benötigte Strom wird für deutlich weniger als 49,2 Cent pro Kilowattstunde aus dem öffentlichen Netz eingekauft. Aus dem Niedrigstenergiehaus werde dadurch ein Haus, das mehr Energie gewinne, als es brauche.

Im sauerländischen Wenden-Hünsborn kann man live erleben, wie das PlusEnergie-Konzept funktioniert. Auf dem Ausstellungsgelände steht unter anderem ein WeberHaus PlusEnergie.

Weitere Informationen gibt es im WeberHaus-Bauforum, Rheinauerstr. 12, 57482 Wenden-Hünsborn, oder im Internet unter:

www.weberhaus.de