Kompakt und großzügig: Stadthäuser im Trend

Viel Wohnraum auf wenig Baugrund

Grund und Boden sind in größeren Städten oft mehr als dreimal teurer als im Umland: Daher bauen immer mehr Architekten moderne Gebäude, die mit deutlich weniger Platz auskommen als das klassische, frei stehende Einfamilienhaus. Heutige City-Immobilien benötigen nur halb so viel Bauland - manchmal noch weniger, stellt Dr. Hans-Ulrich Gruß von der LBS Zukunftswerkstatt fest. Dadurch werden eigene vier Wände auch in der Stadt realistisch. Eine bundesweite Wanderausstellung zeigt jetzt Beispiele für zeitgemäße Stadtdomizile

Geringere Baukosten durch kleinere Grundstücke - im Westen sparen Bauherren rund 300 Euro, im Osten 200 Euro mit jedem Quadratmeter weniger bebautem Grund in der Stadt. Trotzdem muss der Komfort nicht leiden: Die von der LBS Zukunftswerkstatt beauftragten Professoren aus Weimar und Berlin entwickelten Modelle, die Grundstücke intelligenter ausnutzen als konventionelle Haustypen und so eine angenehme Wohnatmosphäre bieten - mit dem Flair eines Eigenheims. 

Großzügige Einfamilienhäuser

So benötigt das Einfache Einfamilienhaus lediglich 80 Quadratmeter Grundfläche. Über mehrere Etagen kombiniert es Wohnen- und Arbeitsräume. Eltern und Kinder können auf insgesamt 146 Quadratmetern Wohnfläche und einer großzügigen Dach- und Gartenterrasse herum toben. Es bleibt sogar Platz für Gästezimmer und Ankleideraum.
Noch mehr Bewegungsfreiheit bietet das Einfamilien-Gartenhaus aus zwei Gebäuden: ein Vorderhaus mit Remise. Mehr als 250 Quadratmeter Wohnfläche bieten mehreren Generationen Platz für ein relativ unabhängiges Leben unter einem Dach. Auch hier ist der Flächenverbrauch minimal: Das Vorderhaus kommt mit 75, die Remise mit 85 Quadratmeter Grundfläche aus.
Weitere vier Modelle sind derzeit in der bundesweiten Wanderausstellung der LBS-Zukunftswerkstatt zu sehen.
Die Termine sind abrufbar unter

www.LBS.de/zukunftswerkstatt 

(Quelle/Bild: LBS-Zukunftswerkstatt)