Nur garantiert ist wirklich sicher!

Fertigbau bietet 12 Monate Festpreisgarantie

Vor dem Hausbau muss die Finanzierung stehen, das weiß jeder Bauherr. Neben dem Gehalt werden Bausparvertrag, Lebensversicherung und Fördermittel wie die Eigenheimzulage sorgfältig eingeplant. Da ist es beruhigend, wenn sich die Kosten für das neue Haus genauso sicher kalkulieren lassen - und nicht während der Bau-zeit plötzlich in die Höhe schnellen. Vor überraschenden Preisaufschlägen schützen nur vertraglich garantierte Festpreise, wie sie die Fertighaushersteller der Qualitäts-gemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) anbieten.

„Wer keine Überraschungen erleben will, sollte unbedingt einen Festpreis im Bauver-trag vereinbaren“, rät der Bundesverband Deutscher Fertigbau. Entscheidend sei, dass dieser Preis auch bis zur Fertigstellung des Hauses verbindlich bleibt. Weil dafür ein halbes Jahr oft nicht reiche, haben sich die namhaften deutschen Fertighaus-hersteller zu einer Garantie verpflichtet, die ab der Auftragserteilung mindestens zwölf Monate lang gilt.

Wie lange die Garantie gilt, kann entscheidend sein. Die in der Qualitätsgemein-schaft Deutscher Fertigbau zusammengeschlossenen Hersteller haben sich in ihrer Satzung verpflichtet, den Preis mindestens zwölf Monate lang ab Auftragseingang zu garantieren. Im Einzelfall sind auch längere Garantiezeiträume möglich. Überra-schende Preisaufschläge, die etwa auf schlechtes Wetter geschoben werden, gibt es dann nicht - für Verzögerungen steht der Hausanbieter gerade und nicht der Bauherr.

Was der Festpreis alles einschließt, steht in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Üblicherweise gilt der Preis ab Oberkante Kellerdecke. Viele Hersteller schließen aber zum Beispiel die Bodenplatte in den Festpreis mit ein. Normale Zusatzkosten, mit denen der Bauherr rechnen muss, sind Versicherungen und die individuelle Aus-stattung des Hauses.

„Auf der sicheren Seite stehen Bauherren, wenn darüber hinaus auch ein verbindlicher Fertigstellungstermin vereinbart wird. Auch den garantieren die QDF-Mitglieder auf Wunsch im Vertrag“, so der BDF. Ohne eine solche Vereinbarung muss sich der Bauherr auf die Versprechungen des Bauunternehmers verlassen und riskiert Verzögerungen, die schnell ins Geld gehen können. Wer dagegen genau weiß, wann er einziehen kann, kann bei geschickter Planung sogar noch unnötige Miete sparen.

Vor höherer Gewalt ist niemand sicher. Wenn sich etwa ein Genehmigungsverfahren verzögert oder mit dem Baugrund etwas nicht stimmt, trägt auch das beste Bauun-ternehmen keine Schuld an einer Verzögerung. Doch selbst in solchen Fällen bleibt das Risiko überschaubar, wenn der Haushersteller Mitglied der Qualitätsgemeinschaft ist. Dann wird nämlich vertraglich vereinbart, wie hoch der Preisaufschlag höchstens sein darf, wenn die Bauzeit ohne Verschulden der Baufirma überschritten wird.

Die Haushersteller in der QDF verlangen keine Vorauszahlungen. Der Bauherr zahlt nur Teilbeträge, angepasst an den Planungs- und Baufortschritt. Die Schlussrate wird erst nach der Abnahme des Hauses gezahlt. „Wir empfehlen allen Bauherren, den Werkvertrag genau zu prüfen und sich Preis und Fertigstellungstermin garantie-ren zu lassen. Dank eines hohen Vorfertigungsgrades und professioneller Montageteams können gute Haushersteller diese Garantien leisten, denn der Hausaufbau läuft in der Regel problemlos“, so die BDF-Geschäftsführung.