Standhafte Ziegelmauern: Selbst Schüsse prallen ab

Führende Persönlichkeiten wie Politiker, aber auch Wach- und Sicherheitsdienste sind ständig der Gefahr eines Angriffes ausgesetzt. Die Gebäude, in denen diese Personen leben und arbeiten, müssen daher dem Beschuss mit Handfeuerwaffen Stand halten. Das gleiche gilt für Tresorräume von Banken, Justizvollzugsanstalten, Schießstände und zunehmend für prominente Privatpersonen. Um die Beschusssicherheit von Ziegelwänden nachzuweisen, ließ die Ziegelindustrie jetzt ihre Ziegel beim Beschussamt Ulm der Landesgewerbeanstalt Baden-Württemberg prüfen. Das Ergebnis der Wandprüfung: Thermopor-Ziegelwände genügen den Anforderungen der höchsten Beschussklasse FB 7.

Grundlage der Prüfungen war die europäische Norm DIN EN 1522. Sie verlangt, dass eine Wand zwanzig Schüsse aus 10 Meter Entfernung, konzentriert auf einen Quadratmeter Wandfläche aushält. Drei Schüsse auf eine kleine Kreisfläche mit zehn Zentimeter Durchmesser simulieren konzentriertes Feuer. Die Prüfer untersuchten anschließend gezielt den Widerstand der Stoß- und Lagerfugen sowie der Ziegelstege. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 240 mm dickes Mauerwerk aus Füllziegeln, z.B. THERMOPOR PFz nach bauaufsichtlicher Zulassung Z-17.1-559 erfüllte die Anforderungen der höchsten Beschussklasse FB 7 – NS. Sie hielten Geschosse ohne Splitterabgang auf der Rückseite aus, die sogar eine 28 mm dicke Stahlplatte aus St 37 durchschlagen.

Die genauen Prüfergebnisse sind im Prüfbericht Nr. S 040159 02 bis 06 des Beschussamtes Ulm vom Dezember 2004 dokumentiert. 

Weitere Informationen unter

www.thermopor.de.