Vorsicht Langfinger: Optimale Sicherheit im eigenen Haus

Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt auch die Zahl der Einbrüche in Deutschland wieder. Schon beim Hausbau sollten daher einige wichtige Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden, doch auch nachträglich lassen sich noch viele Diebstahlsicherungen einbauen.

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Schutzmaßnahmen schon beim Bau beachten

Seit Jahren steigt die Zahl der Einbrüche immer weiter an. Langfinger profitieren dabei vor allem von dichtem Gebüsch, schützenden Mauern und der Dunkelheit. Beim Neubau sollte daher darauf geachtet werden, dass Büsche und Sträucher nicht bis an die Hauswände oder gar an Fenster und Türen heranwachsen können und so ideale Verstecke bieten. Besser ist eine freie Rasenfläche, die mithilfe eines Bewegungsmelders in den dunklen Monaten hell erleuchtet wird: Ein Einbrecher, der sich im gleißenden Scheinwerferlicht wiederfindet, wird sofort die Flucht ergreifen.

Bei von Mauern umrahmten Grundstücken sollte darauf geachtet werden, dass diese zu hoch sind, um von außen überstiegen zu werden. Dazu gehört auch, dass zum Beispiel keine Holzverschläge oder Ähnliches für die Mülltonnen direkt vor der Mauer eingerichtet werden, die Einbrechern eine bequeme Treppe bieten. Eine Umzäunung ist häufig nicht nur optisch attraktiver, sondern auch sicherer, da sich hohe wackelige Zäune noch schwerer überwinden lassen als eine stabile Mauer.

Schutzmaßnahmen von innen

Für das Haus selbst gibt es zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen. Statistiken zufolge geben die meisten Einbrecher auf, wenn sie nicht innerhalb von fünf Minuten Fenster oder Tür knacken können. Moderne Sicherheitsschlösser, Fensterriegel und Ähnliches sind hier ausgesprochen hilfreich. Bei einem Neubau sollten direkt spezielle Fenster mit Einbruchschutz eingebaut werden, die nicht leicht eingeschlagen oder ausgehebelt werden können. Für Kellerfenster, die ohnehin bestenfalls gekippt werden, empfehlen sich zusätzliche Gitter, die abschreckend wirken.

Wertsachen gehören nicht in die Nachttischschublade, sondern in einen guten Tresor. Unter http://www.abc-tresore.de/ gibt es z.B. eine große Auswahl günstiger, schöner Tresore für jedes Privathaus. Darin sollten beispielsweise kostbare Schmuckstücke, Bargeld und auch wichtige Urkunden aufbewahrt werden. Tresore schützen nicht nur vor Langfingern, sondern auch bei Hausbränden.

Einbrecher kommen tagsüber

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Einbrecher nachts kommen, wenn die Hausbewohner schlafen. Die meisten kommen tagsüber, wenn niemand zu Hause ist. Besonders in den Wintermonaten ist daher der späte Nachmittag, wenn es schon dunkel ist, die attraktivste Zeit für Einbrecher. Hier helfen Schaltuhren, die ab drei oder vier Uhr Anwesenheit durch eingeschaltete Lampen vorgaukeln.