Elektroinstallation beim Hausbau richtig planen

Die Elektroinstallationen im Haus sollten immer von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, sonst kann es zu Unfällen kommen, falls die Elektroarbeiten im Haus nicht fachgerecht durchgeführt wurden. Außerdem können laienhaft durchgeführte Elektroinstallation gefährliche Brände verursachen.

Aus diesen Gründen empfiehlt es sich einen Elektro Fachbetrieb zu beauftragen. Auch geübte Heimwerker sollten diese Arbeiten vorsichtshalber mit einem Fachbetrieb abstimmen oder von diesem begutachten lassen.

Für genaue Planung sorgen: Wissen, was man wirklich braucht

Man sollte zunächst den genauen Bedarf ermitteln, bevor man mit den Installationsarbeiten richtig beginnt. Es ist auf jeden Fall ratsam im Vorfeld zu wissen, wie viele Anschlüsse in welchem Zimmer für welche Geräte eingeplant werden müssen. Ein Tipp dabei: Immer ausreichend Leerdosen einkalkulieren, damit man zum Schluss nicht ratlos da steht, wenn eine Anschlussmöglichkeit fehlen sollte. Damit lassen sich auch im Nachhinein zusätzliche Funktionen problemlos nachrüsten. Wenn man über eine grobe Planung verfügt, kann man die ersten Gespräche mit dem Elektromeister durchführen.

Das Wohnzimmer mit genügend Steckdosen ausstatten

Im Wohnzimmer braucht man in der Regel ausreichende Menge an Steckdosen, um beispielsweise den Fernseher, Hi-Fi-Anlage, Video, Stehleuchten oder den Anrufbeantworter anzuschließen. In Räumen bis zu zwölf Quadratmetern reichen meistens fünf bis acht Steckdosen, bei größeren Räumlichkeiten sollten es zwischen sechs und zwölf Steckdosen sein.

Das Schlafzimmer elektrotechnisch einplanen

Im Schlafzimmer braucht man genügend Steckdosen vor allem für die Nachttischlampen, einen Fernseher oder Hi-Fi-Geräte. Bei kleineren Räumen bis acht Quadratmeter reichen fünf Steckdosen allemal, ist das Schlafzimmer jedoch größer, kann man ruhig bis elf Steckdosen einplanen.

Elektrik in der Küche

In der Küche werden meist viele Elektrogeräte im Einsatz sein, beginnend mit dem Herd und endend beim Kühlschrank. Bei Küchengrößen bis zu zehn Quadratmetern reichen in der Regel sieben bis elf Steckdosen, für alle größeren Küchenräume sollten es allerdings acht bis zwölf sein.

Elektrische Planung für das Bad

Die Wohlfühloase in jedem Haus ist das Bad. Mit entsprechender Beleuchtung und angenehmen Ambiente kann man hier für das nötige Wohlklima sorgen. Für zahlreiche elektrische Accessoires, wie Föhn oder Rasierer, werden jedoch Steckdosen gebraucht: Meistens reichen drei bis fünf Steckdosen im Bad, um ohne Engpässe bei der Stromversorgung im Bad auszukommen. Durch einen intelligenten Raumtemperatur-Sensor kann man im Bad eine kostensparende Einzelraum-Temperaturregelung einrichten. Diese Maßnahme sollte bei der Planung am besten gleich berücksichtigt werden.