Richtiger Brandschutz kann Leben retten

Brandschutz ernst nehmen
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Wärmedämm-Verbundsysteme aus Polystyrol sind brennbar. Deshalb gibt es dafür besondere Einbauvorschriften, so der Verband Privater Bauherren (VPB).

Für den Brandschutz bei Altbauten hat die Bauministerkonferenz Empfehlungen herausgegeben. Die erste lautet: Halten Sie Ihre Fassade instand!

Entscheidend für den Brandschutz bei Wärmedämmverbundsystemen ist nämlich die schützende Putzschicht. Deshalb sollten Putzschäden an gedämmten Häusern immer schnellstens repariert werden. Das empfiehlt sich ohnehin, denn Putz schützt die Dämmung auch vor eindringender Feuchtigkeit und damit vor Schimmel.

Außerdem sollten sogenannte Brandlasten an der Fassade vermieden werden. Als Brandlasten bezeichnen Experten alle jene Gegenstände, die leicht brennen, wie zum Beispiel Mülltonnen aus Kunststoff. Sie haben deshalb direkt am Haus nichts zu suchen.

Hausbesitzer sollten auch kein Brennholz vor der gedämmten Hauswand aufschichten! Wird ein Haus nachträglich gedämmt, dann sollten die Dämmplatten vor und während des Einbaus sicher gelagert werden, damit am Haus nichts passiert, falls sie Feuer fangen.

Das gilt auch für die Fluchtwege: Sie werden bei Bauarbeiten schnell einmal versehentlich zugestellt. Das darf nicht passieren! Deshalb müssen die Fluchtwege während der Bauphase ständig kontrolliert werden, damit sie im Ernstfall auch wirklich frei sind.