Tipps für einen reibungslosen Auslandsumzug

Allgemeine Umzugstipps haben wir unseren Lesern auf dieser Seite ja schon gegeben. Worauf es bei der Planung dieses logistischen Kraftaktes ankommt, dürfte prinzipiell also klar sein. Etwas diffiziler wird die Angelegenheit aber, wenn man nicht nur die Stadt, sondern auch gleich das Land wechselt. Der Umzug ins Ausland erfordert eine weitaus umfangreichere Planung als ein regulärer Standortwechsel. Wird man beruflich ins Ausland versetzt, kümmert sich häufig eine Fremdfirma um alle wichtigen Belange. Ansonsten hat man es aber leider nicht so leicht!

Der Papierkrieg

Bevor die Möbelspedition anrückt und man selbst den Flieger in ein neues Leben besteigt, muss man zunächst den lästigen Papierkrieg bewältigen. Es führt kein Weg daran vorbei - wichtige Dokumente und Pässe müssen vorab entsprechend vorbereitet werden. Natürlich sollten alle Papiere gültig sein und ausschließlich aktuelle Daten enthalten. Eine Übersetzung der benötigten Landesdokumente in die jeweilige Landessprache ist sinnvoll und ratsam, um sich selbst eine Menge Wartezeit und Stress zu ersparen. Wenn man sich für dieses Vorgehen entscheidet, müssen die Übersetzungen allerdings auch von offizieller Stelle beglaubigt werden. Der Antrag eines Visums kann sich mitunter als recht langwierig entpuppen. Falls man also für eine Aufenthaltsgenehmigung bzw. eine Arbeitserlaubnis selbiges noch beantragen muss, ist dafür eine längere Vorlaufzeit einzuplanen. Es sollte sich von selbst verstehen, dass man sich vor der Anreise in das neue Heimatland hinreichend über gesundheitliche Vorkehrungsmaßnahmen informiert und selbige natürlich auch anwendet. Zu den gängigsten zählen zum Beispiel Impfungen und das Mitführen bestimmter Medikamente. Verlässt man den Einzugsbereich der Europäischen Union dagegen nicht, reichen in den meisten Fällen bereits die vorhandenen Ausweispapiere. Jedoch sollte man nicht vergessen, den Führerschein in einen gültigen EU-Führerschein umschreiben zu lassen. Auch um den Versicherungsschutz im Ausland sollte man sich rechtzeitig kümmern.

Das Wohnen im Ausland

Das Einrichten der Wohnung, das Knüpfen neuer Kontakte und die Selbstintegration beanspruchen nach dem eigentlichen Umzug einen Großteil der Freizeit. Sollte man sich vorab nicht um alles gekümmert haben, können nachträgliche Amtsgänge zu einem regelrechten Albtraum werden. Es empfiehlt sich also, den Stress lieber vorzuverlegen. Was das Arbeiten im Ausland angeht, kann es zum Beispiel auch Besonderheiten geben, die man auf dem deutschen Arbeitsmarkt so nicht gewohnt ist. Es mag banal klingen, doch über regionale Sitten und Gebräuche sollte man von Beginn an Bescheid wissen. Auch was den Arbeitsalltag angeht, kann man ansonsten gehörig auf die Nase fallen. Muss das Hab und Gut über eine sehr weite Strecke und wohlmöglich auf unterschiedlichen Routen zum neuen Wohnort transportiert werden, sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Kosten und die Umsetzung des Transports legen.