Immobilienkauf: Worauf die künftigen Eigentümer achten sollen

Der Immobilienkauf kann bei vielen Menschen die größte Investition in ihrem Leben bedeuten und sollte deswegen entsprechend durchdacht werden. Beim Kauf einer Immobilie kann man einige Fehler machen, die nach vorheriger Vorbereitung vermieden werden können.

Zu den meisten Fehlern beim Immobilienkauf gehören unter anderen diese:

  • Zeit: Für die Immobiliensuche sollte man sich genügend Zeit lassen, man sollte den Immobilienmarkt zuerst einige Monate im Auge behalten, bevor man sich für ein Objekt entscheidet.
  • Die richtige Objektgröße: Mit der Größe der Immobilien kann man sich leicht verkalkulieren, die Größe entscheidet nämlich nicht nur über dem Kaufpreis, sondern auch über die Nebenkosten, die dann bei größeren Wohnobjekten dementsprechend höher ausfallen.
  • Beim Immobilienkauf sind drei Dinge wichtig: Lage, Lage und nochmals die Lage. Wo das Haus liegt, ist im Endeffekt für den Wert der Immobilie wichtig. Man soll abschätzen können, ob die Lage etwaige Zukunftsperspektiven hat, was für die Wertsteigerung der Immobilie sorgen würde. Immobilienangebote in schöner Lage findet man z.B. bei neubaukompass.
  • Zustand der Immobilie: Glaube ist gut, Kontrolle ist besser. Man sollte sich einen genaueren Blick über den baulichen Zustand der Immobilie machen. Deswegen ist es ratsam, das Objekt mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten zu besuchen, um mögliche Mängel an der Bausubstanz festzustellen. Wenn man nicht fachkundig ist, sollte man für eine Begleitung sorgen, die sich mit der Materie auskennt.
  • Die Ruhe bewahren: Der Hauskauf ist eine ernste Angelegenheit, man sollte sich deswegen von dem Verkäufer auf keinem Fall unter Druck setzen lassen. In aller Ruhe werden erst alle Vor- und Nachteile verglichen, um nach einer eingehenden Überlegung die Entscheidung fällen zu können.
  • Die Gesamtkosten richtig interpretieren: Bei dem Immobilienkauf kann man sich leicht überschätzen, wenn man nicht alle Kosten berücksichtigt. Zu der Kaufsumme kommen noch andere zusätzliche Kosten wie Maklergebühren, Provision, Grunderwerbssteuer und Notarkosten, die dann insgesamt zehn Prozent der Kaufsumme ausmachen können. Wenn man da nicht richtig kalkuliert, kann man schnell in eine finanzielle Schieflage geraten.
  • Kaufvertrag: Den Kaufvertrag sollte man erst dann unterschreiben, wenn die Finanzierung des Immobilienkaufs unter Dach und Fach ist. Falls aus irgendeinem Grund die Finanzierung platzen sollte und der Kaufvertrag bereits unterschrieben ist, kann man mit unterschiedlichen Folgekosten oder sogar Schadensersatzforderungen rechnen.
  • Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen: Manche Schnäppchen können beim Immobilienkauf leicht zu einer Kostenfalle werden. Bei den alten Häusern können beispielsweise die Heizkosten sehr hoch sein. Wenn man früher die Modernisierungsarbeiten nicht berücksichtigt, kann das für den Käufer mit einem finanziellen Desaster enden.
  • Mit der Eigenleistung objektiv umgehen: Beim Thema Eigenleistung sollte man jedenfalls vorsichtig sein und die komplizierten Arbeiten wirklich dem Fachmann überlassen.