Sicher durch den Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht die Feuerwehr vor der Tür… Ein Schreckensszenario, das bestimmt auf keinem Wunschzettel steht. Doch leider ist die Adventszeit auch die Zeit der Zimmer- und Wohnungsbrände – Adventskränze, defekte Lichterketten oder umgestürzte Weihnachtsbäume haben schon so manches Weihnachtsfest vermiest. Für alle, die es noch nicht wissen: Eine Hausratversicherung ist in der Weihnachtszeit Pflicht!

Grobe Fahrlässigkeit kann teuer werden

Fackelt die Wohnung ab, greift generell die Hausratversicherung. Aber: hat der Versicherte fahrlässig gehandelt – sprich, die Kerzen unbeaufsichtigt gelassen – muss die Versicherung nicht zwangsläufig für den Schaden aufkommen. Dann wird Heiligabend im wahrsten Sinne des Wortes zu einer echten Bescherung – der Versicherte muss den Schaden selbst ausbaden und richtig tief in die Tasche greifen. Es gibt aber auch Verträge, bei denen diese grobe Fahrlässigkeit als eigenes Verschulden gewertet wird. Dann wird die Leistung lediglich gekürzt. Auf der Webseite von

 

Hausrat-Info24 kann man sich diesbezüglich schon mal schlau machen. Zum Beispiel, wie es mit Schäden an der Mietwohnung bestellt ist. Damit diese gedeckt werden, ist eine Haftpflichtversicherung mit der Sonderklausel „Mietsachschäden“ zu empfehlen. Hausbesitzer hingegen sind mit einer Wohngebäudeversicherung gegen Feuerschäden gerüstet. Diese Versicherung kommt auf, wenn Fenster, Türen, Toiletten und das Haus selbst durch einen Brand Schaden nehmen. Wenn sich die Flammen über Möbel, Gardinen oder Teppiche hergemacht haben, greift die genannte Hausratversicherung.

Feuerlöscher lieber griffbereit

Doch auch nach den Weihnachtsfeiertagen kann es nochmal brenzlig werden. Gerade beim feucht-fröhlichen Jahreswechsel mit Böllern und Raketen steigt die Gefahr der Wohnungsbrände. Vor allem Hausbesitzer sollten, wie bereits erwähnt, eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Landet doch gerne mal ein Feuerwerkskörper im Garten, auf dem Dach oder der Terrasse. Wird im Umfeld des Hauses bekanntermaßen fleißig geböllert, sollten Hausbesitzer auch darüber nachdenken, ob sie Wintergarten, Carport oder Briefkasten in den Versicherungsschutz mit einschließen möchten. Sonst kann es im neuen Jahr zu einem bösen Erwachen kommen. Und wenn man selbst gerne die Korken knallen lässt, ist eine private Haftpflichtversicherung ein Muss. Falls in einer fremden Wohnung etwas zu Bruch gehen sollte, ist man auf der sicheren Seite und wird als Verursacher nicht selbst zur Kasse gebeten. Das gilt auch, wenn beim fröhlichen Raketenabfeuern versehentlich das Auto des Nachbarn zu Schaden kommt – wohlgemerkt, versehentlich! Nochmal: Die Versicherung kommt nur für Schäden auf, die nicht vorsätzlich entstanden sind. Abschließender Tipp: Wer auf Kerzenschein nicht verzichten möchte, sollte den Feuerlöscher immer in Reichweite postieren. Und wem das noch nicht genug Sicherheit bietet, sollte einen Rauchmelder anbringen. Das ist in einigen Bundesländern ohnehin gesetzlich vorgeschrieben.