Bilder richtig an die Wand bringen

Viele Menschen fühlen sich in ihrem neuen Zuhause oder nach einer Renovierung erst richtig wohl, wenn die unterschiedlichsten Bilder an den Wänden hängen. Doch für die meisten scheint das richtige Anbringen von Bildern hohe Kunst zu sein. Mit folgenden Tipps, ist es ganz einfach, Lieblingsbilder und Kunst an der Wand in Szene zu setzen.

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Die Anbringungshöhe ist entscheidend

Damit geliebte Bilder und Kunstwerke gut zur Geltung kommen, ist die richtige Aufhängehöhe enorm wichtig. Die weitverbreitete Methode, Bilder einfach auf dem halben Weg zwischen Decke und Fußboden anzubringen, führt in der Regel dazu, dass die Werke zu hoch hängen. Eine Anbringung auf Augenhöhe hat einen viel schöneren Effekt hat. Augenhöhe bedeutet hierzulande, die Bildmitte auf etwa 1,60 m auszurichten. In Räumen, in denen tiefe Sitzmöbel stehen und insgesamt viel gesessen wird, dürfen Bilder auch etwas tiefer gehängt werden. Möchte man es perfekt machen, sollte man sich dem in der Kunst beliebten Goldenen Schnitt bedienen. Das bedeutet: In fünf Achtel der Wandhöhe zieht man eine dünne Linie und hängt die Bilder entlang dieser so auf, dass ca. drei Achtel des jeweiligen Rahmens über dieser Linie liegt. Diese Unterteilung und die so entstehenden Proportionen werden überwiegend als besonders ansprechend und harmonisch empfunden.

In Gruppen wirken Bilder besonders schön

Für die volle Wirkung eines oder auch mehrerer Bilder ist neben dem Motiv sowohl der Rahmen als auch das passende Arrangement verantwortlich. Dieses findet man mit einem Konzept und etwas Gefühl. Einen besonders schönen Effekt erzielt man, indem die anzubringenden Werke in Gruppen arrangiert. Möglichkeiten gibt es dafür viele, hier die schönsten:

Das Quadrat: Entscheidet man sich für diese Form der Anbringung, muss man quadratische Bilderrahmen kaufen. Diese einheitlichen Formate werden dann in einheitlicher, symmetrischer Anordnung in einem großen Quadrat angebracht. Auf einfachste Weise hat man so eine verbindende Basis für verschiedene Bildmotive hergestellt.

Der Schwarm: Eine eher unkonventionelle Methode Bilder in Szene zu setzen. Bei dieser Anordnung wird ganz bewusst auf gemeinsame senkrechte und waagerechte Linien der Bilder verzichtet. Stattdessen wird das größte Bild als Anhaltspunkt genommen und die anderen Bilder werden in einem dazu gedachten Kreis angebracht.

Die Petersburger Hängung: Möchte man Bilder an der ganzen Wand anbringen, ist dies die perfekte Anordnung. In diesem Fall ist es ausdrücklich erwünscht, mit unterschiedlichen Bilderrahmen und Formen zu spielen. Für die Ausgewogenheit einfach ein und denselben Abstand zwischen den einzelnen Rahmen einhalten.

Die Skyline: Die schnellste Art Bilder zu positionieren. Für das als Skyline benannte Arrangement braucht man weder Hammer noch Nagel. Die Bilder werden ganz simple auf dem Fußboden, einem Regal oder einer Bilderleiste in Szene gesetzt. Der Vorteil dieser Variante: Man kann Bilder oder Objekte schnell und einfach umstellen oder austauschen.