Es werde Licht! – Tipps zur heimischen Beleuchtung

Lampen gibt es in jedem Haus und jeder Wohnung. Doch nicht immer wird das künstliche Licht so eingesetzt, dass es zu einer angenehmen Wohnatmosphäre beiträgt. Wie Sie mit der passenden Beleuchtung das Beste aus den eigenen vier Wänden herausholen, erfahren Sie hier.

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Damit man nicht im Dunkeln sitzt: künstliche Lichtquellen

Natürliches Sonnenlicht ist gesund und wirkt sich positiv aufs Gemüt aus. Doch gerade in unseren Breitengraden ist direktes Sonnenlicht in so manchem Herbst- und Wintermonat eher die Ausnahme. Sowohl an tristen Dezembertagen, an denen es tagsüber nicht einmal so richtig hell wird, wie auch in lauen Sommernächten sind wir daheim auf künstliches Licht angewiesen. Dieses sorgt nicht nur dafür, dass wir uns in der Dämmerung der Nacht orientieren und zurechtfinden können, sondern vermittelt auch ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Dieser Schutzinstinkt hat seinen Ursprung bereits in den Anfängen der Menschheit, wo es die Feuerstelle war, die als Licht- und Wärmequelle diente und zeitgleich Sicherheit bot. Damit es bei Ihnen zu Hause nicht an Gemütlichkeit und schützender Wohlfühlatmosphäre mangelt, seien hier mal ein paar Ratschläge für die heimische Beleuchtung gegeben.

Außergewöhnliche Designs verschönern das Zimmer

Kaum ein Zimmer kommt ohne eine Deckenbeleuchtung aus. Sie schafft eine besonders gute Ausleuchtung der jeweiligen Räumlichkeit, erzeugt kaum Schatten und man wird nicht geblendet. Strahler, Spots, und Leuchten kommen in vielen unterschiedlichen Ausführungen daher, sind teilweise individuell verstellbar und verfügen je nach Modell über direkte oder indirekte Strahlkraft. Eine große Auswahl an Lampen und Deckenleuchten gibt es zum Beispiel im Lichtkaufhaus. Von klassischen Beleuchtungen im klassischen Design bis hin zu neckischen und verspielten Formen, die ein echter Hingucker sind, ist hier alles erhältlich, was Licht ins Dunkeln bringt und den Wohnraum verschönert.

Vermittelt Behaglichkeit: indirektes Licht

Wenn es sich nicht gerade um funktionelle Zimmer wie Bad und Küche handelt, bei denen es auf Reinheit und maximale Sichtbarkeit einzelner Details ankommt, dann ist es ratsam, auf indirekte Lichtquellen zurückzugreifen. Diese leiten das Licht durch Reflektion oder Brechung an den Raum weiter und sorgen so für eine moderate Helligkeit, die nicht zu aufdringlich und durchleuchtend wirkt. In Wohn- und Schlafzimmer, wo man sich gerne ausruht und die Hektik des Alltags am besten draußen lässt, ist ein etwas schummriges oder gedämpftes Licht sehr vorteilhaft. Viele Steh- und Wandlampen verfügen über einer Dimm-Schalter, mit dem sich die Intensität des Lichtes stufenlos regeln und an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt. Beim Fernsehen zum Beispiel ist ein helles Licht störend, doch auch völlige Dunkelheit überansprucht die Augen. Ein Kompromiss aus einer dezenten, indirekten Lichtquelle wirkt wahre Wunder und schafft die richtige Atmosphäre für einen gemütlichen Filmabend.

Die Lichtfarbe wirkt sich auf die Psyche aus

Schließlich ist noch die Lichtfarbe von besonderer Bedeutung. Moderne Energiesparlampen sondern in vielen Fällen grelles, weißes Licht ab. Eine solches in seinem Schlafzimmer zu haben, wäre fatal, denn kaltweißes Licht erinnert viele Menschen an ihren Arbeitsplatz. In Büros vertreibt eine solche Beleuchtung Müdigkeit und schafft eine sterile Arbeitsatmosphäre. Würden Sie bei solch einem Licht zu Bette gehen, käme ihr Biorhythmus durcheinander und Schlafprobleme wären vorprogrammiert. Es sei deshalb daheim stets zu warmweißen Licht geraten, das Behaglichkeit und Wärme suggeriert, aber auch das Unterbewusstsein an die Flammen eines schützenden Lagerfeuers erinnert. Speziell gefärbtes Licht nach eigenem Geschmack kann auch durch Filter oder Folien erzeugt werden.