Holzmöbel – mehr als nur Design

Holz hat eine einzigartige Ökobilanz und verbindet Nachhaltigkeit mit anspruchsvoller Gestaltung.

Schauspieler Leonardo di Caprio fährt ein Hybridauto, Promikoch Jamie Oliver setzt auf Biofood und Schauspielerin Natalie Portman hat gerade eine vegane Schuhkollektion auf den Markt gebracht. Doch was die Stars in Hollywood gerade für sich entdecken, hat in der Möbelbranche schon längst Konjunktur. Die Themen Nachhaltigkeit und Recycling liegen derzeit bei Käufern und Designern gleichermaßen im Trend. Kaum ein Werkstoff vermag es, diese Ansprüche mit ausgefallenem und zeitgemäßem Design so zu vereinen, wie der natürliche Rohstoff Holz. Möbel aus Holz sind darum beim umweltbewussten Möbelkauf erste Wahl. Möbel für Generationen Besonders robust und unempfindlich zeichnen sich Holzmöbel durch ihre Langlebigkeit aus. Das gilt für Vollholzmöbel ebenso wie für furnierte Möbelstücke. Zumeist gewinnen sie sogar mit der Zeit an Wert. Nicht umsonst kommen uns bei Antiquitäten zuallererst Möbel aus Holz in den Sinn. Dank des natürlichen Materials behalten sie ihre Ausdruckskraft über Jahre hinweg. Wegen ihrer Robustheit und Reparaturfreundlichkeit können Holzmöbel über einen langen Zeitraum, mitunter sogar über Generationen hinweg, genutzt werden. Denn bei Tischen, Schränken oder Stühlen aus Holz lassen sich Einzelteile leicht austauschen und Oberflächen problemlos überarbeiten. Manchmal reicht beispielsweise eine neue Furnierung, um einem älteren Möbelstück ein zeitgemäßes Aussehen zu verleihen. Holz spricht alle Sinne an Möbel müssen längst nicht mehr nur durch ihr Aussehen überzeugen: Sie sollen alle Sinne gleichermaßen ansprechen. Holzmöbel liegen darum voll im Trend. Der Werkstoff erfüllt den Wunsch der Käufer nach Natürlichkeit – optisch und haptisch. Echtholzoberflächen bleiben stets gefällig warm, das macht den Hautkontakt besonders angenehm. Um die Oberflächen zu schützen und ihre Langlebigkeit zu erhalten, wird das Material in der Regel mit Lacken, Lasuren, Ölen oder Wachsen behandelt. Dabei behalten geölte und gewachste Möbelstücke eine sehr natürliche Ausstrahlung. Bei lackierten Möbeln sollte man im Sinne des Raumklimas und der Umwelt darauf achten, dass lösemittelfreie Lacke, beispielsweise auf Wasserbasis, verwendet wurden. Solche Möbel können später zudem wesentlich leichter entsorgt werden – etwa durch thermische Verwertung. Der Umwelt zuliebe – Möbel aus Holz Holz hat eine einzigartige Ökobilanz. Denn während seines Wachstums nimmt der natürliche Rohstoff Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf und lagert es als Kohlenstoff in seiner Biomasse. Die Speicherung dauert so lange an, wie das Holz genutzt wird. Wer sich also für Holzmöbel entscheidet, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Eine besonders ökologische Entscheidung treffen Verbraucher, wenn sie Möbel aus nachhaltig erzeugtem Holz kaufen und somit die nachwachsende Ressource gezielt fördern. Beim Möbelkauf sollten sie sich darum nach der Herkunft des Holzes erkundigen. In Zusammenarbeit mit dem Rat für Formgebung hat der Holzabsatzfonds jetzt die Broschüre „Wohnstile entdecken“ in einer neuen, überarbeiteten Version herausgegeben. Sie gibt einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz beim Möbelbau. „Als nachwachsender Rohstoff genügt Holz Ansprüchen, die viele moderne Werkstoffe noch längst nicht erfüllen“, sagt der international ausgezeichnete Industriedesigner und gelernte Schreiner Stefan Diez. „Damit hat Holz besonders gute Voraussetzungen als Material für Gegenstände des Alltags. Es lassen sich Ideen von der einfachen Bank bis zum Formholzstuhl intelligent umsetzen.“ Die Broschüre ist unter www.shop.infoholz.de innerhalb Deutschlands kostenfrei erhältlich. Mehr Informationen über den natürlichen Werkstoff Holz gibt es im Internet unter www.infoholz.de