Verbraucherzentrale: Wohlfühltipps zur Heizsaison

Zu Beginn der Heizperiode gibt die Verbraucherzentrale ein paar Tipps, mit denen Verbraucher nicht nur kräftig Energie und Heizkosten sparen, sondern sich zuhause auch rundum wohl fühlen können.

In vielen Haushalten wird zu viel geheizt und zu wenig gelüftet. Die Folgen: hohe Heizkosten, dicke Luft und manchmal sogar Probleme mit Schimmel. Das lässt sich vermeiden. Die Raumtemperatur nach Bedarf regeln. Ideale Wohlfühltemperaturen sind 20 Grad in Wohn- und Kinderzimmern und 16 bis 18 Grad in Schlafräumen. Sie sparen 20 bis 25 Prozent der Heizkosten, wenn Sie die Raumtemperaturen von 24 Grad auf 20 Grad verringern. Ausreichend lüften. Zweimal am Tag mit weit geöffneten Fenstern 5 bis 10 Minuten lüften vertreibt dicke Luft und Feuchtigkeit. Dabei gilt die Regel: Je wärmer es draußen ist, desto länger muss gelüftet werden. Die Thermostatventile vorher schließen! Ständig gekippte Fenster erhöhen nicht nur Ihre Heizkosten, sondern auch das Schimmelpilzrisiko, weil die Fensterleibung auskühlt. Auf die Luftfeuchtigkeit achten. Vor allem, wenn Sie schon Probleme mit Schimmel haben, sollten Sie sich für wenige Euro ein Hygrometer anschaffen und öfters mal die Luftfeuchtigkeit kontrollieren. Zwischen 40 und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit sind optimal. Liegt der Wert höher: mehr Lüften! Heizkörper nicht abdecken. Decken Sie die Heizkörper nicht mit Verkleidungen, Möbeln oder dicken Gardinen ab. Nur so können Sie die Leistung der Heizkörper voll nutzen. Möbel nicht direkt an die Außenwand stellen. Wenn Möbel zu dicht an der Außenwand stehen, kommen dort nicht genug Luft und Wärme hin. Die Folge bei schlecht gedämmten Wänden: Kondensationsfeuchte und Schimmelpilz. Deshalb dort mindestens 10 Zentimeter Abstand halten.