Probieren geht über Studieren: Möbelkauf mit allen Sinnen

Schön ist es ja, das neue Sofa beim freundlichen Händler. Aber stimmt die Qualität und erfüllt das Möbelstück die persönlichen Erwartungen? Ausführliches „Probewohnen“ hilft!

Dazu rät Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM): „Kunden sollten Sitz- oder Liegemöbel so kaufen, als wären sie auf der Suche nach einem eleganten Abendkleid oder einem hochwertigen Anzug.“ Denn auch bei Möbeln kommt es auf Material, Verarbeitung, gutes Design und die richtige Passform an.  Möbel, die ihren Preis wert sind, erkennt man am „Goldenen M“. Es ist das einzige in Deutschland offiziell anerkannte Gütezeichen für Mobiliar und gilt in ganz Europa als der strengste Nachweis für Möbelqualität und Möbelsicherheit. Bei der Entscheidung für das persönlich passende Möbelstück sollten Kunden ganz genau hinschauen – und mehr: „Ich empfehle vor dem Kauf ein ausführliches Testsitzen und Probeliegen“, so Jochen Winning. Wunschmöbel gründlich testen Ob ein Sitz- oder Liegemöbel als gemütlich empfunden wird, hängt zum einen von seiner Optik und seiner Haptik, also der gefühlten Beschaffenheit der Oberfläche, ab. Noch wichtiger ist allerdings der Komfort, den das Möbelstück bietet. Bei Polstermöbeln sollte der Käufer auf die für ihn richtige Körperabstützung achten. Neben der Höhe der Sitzfläche muss auch die Sitztiefe ausreichend sein. Außerdem muss die Rückenlehne die passende Höhe und Neigung haben, und auch die Härte der Sitzfläche und der Rückenlehne sollte stimmen. Ähnlich sieht es bei dem modernen Esszimmerstuhl, den eleganten Barhockern in der Küche oder der Sitzgelegenheit am Arbeitsplatz aus: Die einen mögen es mit, die anderen ohne Polsterung und auch bei der Höhe der Rückenlehne und den Armlehnen gehen die Geschmäcker und Bedürfnisse weit auseinander. Deshalb sollten beim Möbelkauf immer mehrere Varianten miteinander verglichen werden. Probeliegen kommt vor dem Schlaf Für das Bett gilt: Probeliegen ist Pflicht. „Ist das Bett zu kurz, der Lattenrost zu hart oder die Matratze zu weich, tut man sich keinen Gefallen. Deshalb sollte man einfach die Schuhe ausziehen und sich nicht genieren, dem Schlafmöbel noch im Geschäft einen ersten Besuch abzustatten“, bekräftigt Jochen Winning. Dann wird der Möbelkauf zu einem echten Erfolgserlebnis und die Familie hat an der neuen Einrichtung noch lange Freude. Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de