Wohlfühlen liegt im Schlafzimmer im Trend

Endlich wird auch über das Schlafen gesprochen. Früher eine Nebensache, die einfach hingenommen wurde, wird es heute zu Recht viel intensiver thematisiert. Denn eines wird immer deutlicher: Ein gesunder Schlaf macht einen gesunden Menschen aus. „Gesund“ sollte aber nicht nur die Matratze sein, sondern möglichst der ganze Schlafraum.

Die deutsche Möbelindustrie hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von unterschiedlichen Matratzentypen entwickelt, von denen man vor 20 Jahren nur träumen konnte. Es gibt die unterschiedlichsten Matratzenaufbauten. Je nach individuellem Komfortbefinden bevorzugen die Menschen Latexmatratzen, Springfedermatratzen, Federkernmatratzen, Schaumstoffmatratzen oder auch Nischenangebote wie der japanische Futon. Heute kann man meist die Härtegrade der einzelnen Matratzenzonen, die nach den Körperzonen eingeteilt sind, auswählen. Hier können sich Leicht- von Schwergewichten, Frauen von Männern, Lang- von Kurzschläfern, schnarchende Schläfer von bandscheibengeschädigten Schläfern und so weiter unterscheiden.
Wenn das passende Bett zur richtigen Matratze gesucht wird, kann man aus den vielfältigsten Designrichtungen wählen. Auch sind Breite und Länge eines modernen Bettes individuell variabel. Lange Menschen können so – oft schon ohne Aufpreis – ein Bettgestell in Überlänge bestellen. Bei der Formensprache der Betten gibt es keinen Einheitstrend. Beliebt sind allerdings Modelle mit Rückwand. Sei diese nun als Zierde oder mit Funktionen, wie etwa eingebautem Licht ausgestattet, oder als vertikale Verbindung mit integrierten Nachtischchen. Manche Rückwände sind überdies gepolstert und bieten daher eine angenehme Rückenlehne beim Lesen im Bett. Kleiderschränke gehören für die meisten Menschen mit ins Schlafzimmer. Zwar entscheiden sich immer mehr Verbraucher für eine begehbare Lösung in einem separaten Raum oder in einem großen Zimmer abgetrennt, aber für die ganz normalen Schlafzimmergrößen bleibt der altbekannte und beliebte Kleiderschrank immer in Mode. Es gibt beleuchtete Kleiderschränke und auch beleuchtete Kleiderstangen. Ein Vorteil, der beispielsweise bei Strümpfen endlich dunkelblau von schwarz unterscheiden lässt. Bei den Schubladen sollte man darauf achten, dass diese nicht zu tief sind. Flache Schübe ermöglichen für Kleinwäsche einen besseren Überblick. Hier kann man das lästige „Socken-Wühlen“ leicht vermeiden. Beim Neukauf sollte man eher ein größeres Modell nehmen. Stauraum für Kleidung sollte großzügig bemessen sein, denn nur so kann man die Knitterfreiheit des gebügelten Hemdes sicherstellen. Ausziehbare Regalböden sind von Vorteil, wenn man gefaltete Kleidung in zwei Reihen hintereinander unterbringen möchte. Insgesamt erkennen immer mehr Menschen, dass das Schlafzimmer nicht nur das praktische Zimmer für Bett und Schrank ist. Wohlfühlen ist auch in diesem Wohn- und Lebensbereich angesagt. Die Themen Wellness, Spa oder Ruheoase werden in modernen, ruhigen Möbeln umgesetzt. Akzente werden durch Farbtupfer in Form von Kissenauflagen oder bei der Wandfarbe gesetzt. Der Geruchssinn sollte nicht überstrapaziert werden, aber ein Duftlämpchen im Schlafzimmer kann die Stimmung beflügeln. Auch sollte man gerade im Schlafzimmer auf gutes Licht achten. (Quelle: Verband der Deutschen Möbelindustrie) Buchtipp bei amazon...