So wird das Home Office zum optimalen Arbeitsplatz

Wer von Zuhause arbeitet, kann sich glücklich schätzen. Das Drängeln in der Pendlermasse während der Rush Hour, egal ob auf der Straße oder im öffentlichen Nahverkehr, ist nicht mehr Teil des alltäglichen Arbeitslebens. Der gesamte Arbeitsweg entfällt, und auch die Zeit kann freier eingeteilt werden. Genau dort birgt das Home Office jedoch einige Herausforderungen. So sollte die Grenze zwischen Wohnen und Arbeiten deutlich gezogen werden, damit man nicht frühzeitig in eine Feierabendbequemlichkeit verfällt.

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Da ein großer Teil der Tageszeit im Arbeitszimmer verbracht wird, ist eine angenehme Atmosphäre, die der Konzentration zuträglich ist, vonnöten. Um effektiv die anfallenden Aufgaben erledigen zu können, sollten möglichst geordnete Strukturen und Platz für Freiräume geschaffen werden.

Darauf sollte man bei der Einrichtung des Heimbüros achten

Freilich sind Schreib- oder Arbeitstisch das Herzstück eines jeden Arbeitsplatzes. Deshalb sollte genau in diesem Bereich für eine optimale Anordnung gesorgt sein, denn Konzentration benötigt bestimmte Voraussetzungen. Bei der Einrichtung des Platzes sollten vor allem folgende Faktoren beachtet werden:

Großzügiger Arbeitsplatz: Wer ständig Dinge von A nach B schieben muss, um problemlos hantieren zu können, braucht unbedingt eine größere Arbeitsfläche. Bis zu 15 Minuten benötigt der Durchschnittsbürger nämlich, um nach einer Ablenkung wie Aufräumen wieder voll konzentriert fortfahren zu können.

  • Ordnungssystem: Daran schließt sich die Einrichtung von Schubladen, Hängeordnern, Ablagen und ähnlichem an. Berufstätige verbringen nämlich einen nicht unerheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Suchen von Dingen. Fällt dieser Zeitfresser weg, bleibt die Konzentration bestehen und der Arbeitsfluss geschmeidig. Zudem ist auf ein freies Sichtfeld zu achten. Einen Berg aus Arbeitsmaterialien ständig im Blickfeld zu haben, führt häufig zur Reizüberflutung und damit zur Konzentrationsschwäche.
  • Flexible Möbel: Wer seine Arbeitsgeräte in Höhe, Breite und Neigung den eigenen Bedürfnissen anpassen kann, wird weniger mit typischen Bürobeschwerden wie Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Deshalb sollten verstellbare Möbel integraler Bestandteil der Einrichtung sein.
  • Gute Beleuchtung: Der Hell-Dunkel-Rhythmus des Menschen spielt für die Arbeitsleistung eine bedeutende Rolle. Durch Untersuchungen ist bewiesen worden, dass Tageslichtweiß (auch künstlich erzeugtes) durch einen höheren Blauanteil die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrückt und somit wach macht. Solche Erkenntnisse lassen sich in Form einer angemessenen Ausleuchtung des Heimbüros praktisch nutzen.

Einrichtungstipps vom Profi holen

Glücklicherweise muss man nicht zwingendermaßen Innenausstatter sein, um sich ein angenehmes Büro einrichten zu können. Möbelhäuser arbeiten bereits mit Dekorateuren zusammen und stellen innovative Konzepte für Wohn- und Arbeitszimmer zusammen, sodass es vor Ort oder online bereits viele Möglichkeiten gibt sich inspirieren zu lassen. Egal, ob für eine optimale Anordnung der elektronischen Helfer, Ordnungssysteme für Zettelwirtschaft oder Aufbewahrungskombis für Handarbeiten Anregungen gesucht werden, Lösungen findet man dort am schnellsten. Vor allem der bereits erfolgte Aufbau hilft bei der Orientierung und der ersten Beurteilung über das Raumgefühl. Denn schließlich soll auch der Arbeitsplatz ein angenehmes Empfinden hervorrufen, damit Höchstleistungen möglich sind.