Vorzüge neuer Platzgegebenheiten

Jeder, der einmal von einer kleineren Wohnung oder einem kleinen Haus an einen Ort mit größeren Ausmaßen gezogen ist weiß, wie schön es sein kann, von wesentlich mehr Platz zu profitieren. Ist daher der Rohbau bereits fertig und sind die Wände so gefärbt, wie man sie haben möchte, kann mit der Einrichtung begonnen werden. Das Luxusproblem "zu viel Platz" erledigt sich dabei schnell von selbst.

© Stephen Bowler SFB579 :) "The cinema room (1)"
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Doch nicht nur aufwendiges Mobiliar wie Tische, Stühle, Sofas und Sessel nehmen in kürzester Zeit viel Platz weg: Auch größere Elektronik sollte bedacht in den eigenen vier Wänden positioniert werden. Im Wohnzimmer kommt dies besonders zum Tragen, wenn man sich über die Unterhaltungselektronik Gedanken macht.

Die wichtigsten Tipps zur Anlage

Sich den Traum vom Heimkino, das heißt von mehreren Lautsprechern inklusive einem größeren Subwoofer, zu erfüllen, ist wahrlich eine wunderbare Sache. Vor allem verbunden mit dem High-End Format der Blu-ray Disc lassen sich beim Filmabend bis auf die fehlende Leinwand nur noch wenig Unterschiede zum "richtigen Kino" erkennen. Doch es gibt einige Dinge beim Erwerb eines solchen 5.1 oder gar 7.1 Systems zu beachten. Hier eine kleine Übersicht:

  • Zunächst einmal sind nicht alle Wände und Räume gleich, was audiotechnische Eigenschaften angeht. Man kennt die Begriffe "hellhörig" oder "dumpf". Sie sind enorm wichtige Attribute eines Raumes, um ermitteln zu können, in welchen Abständen welche Lautsprecher genutzt werden können. Nach der Ermittlung der Akustik beginnt die Auswahl des eigentlichen Systems.
  • Zunächst ist zu sagen, dass richtiger Klang im gleichen Preisfeld mit ungefähr gleichstarken Marken eine eher subjektive Angelegenheit ist. Daher gilt: Im Laden selbst vom Ton überzeugen lassen, oder darauf achten, dass man das online erworbene System kostenfrei zurückschicken kann. Dennoch sind Attribute wie eine hochwertige Verarbeitung und gutes Material (vor allem, was das Gehäuse angeht) wichtig. Falls es sich bei den Hauptlautsprechern um solche aus Holz oder Kunststoffe handelt, ist es wichtig, dass diese gut abgedichtet sind, damit so wenig Schall wie möglich durchgelassen wird.
  • Der oftmals für Werbezwecke genutzte Wert "Frequenzbereich" ist hingegen eher irrelevant. Der Mensch ist fähig, Schall in Frequenzen von 20 bis 20.000 Hz wahrzunehmen, diese Tatsache sagt jedoch nichts über die Qualität aus. Viel wichtiger ist der Frequenzgang. Er zeigt, wie ausgeglichen tiefe und hohe Töne (auch bekannt als "Höhen und Tiefen") wiedergegeben werden. Zu vergleichen ist dies mit beispielsweise einem Auto: Die beste Höchstgeschwindigkeit bringt nichts, wenn die Beschleunigung nicht stimmt.

Im Endeffekt hilft also nur, sich wirklich alle Optionen offen zu halten und dem Ohr selbst zu vertrauen. Meist erkannt man, auch ohne sich selbst für einen Experten zu halten, billige Systeme, die nur auf Effekte getrimmt sind (Zischen oder viel zu heftiger Bass), und kann diese von wirklich guten Anlagen unterscheiden. Viele Händler bieten auf ihren Internetseiten jedoch auch unabhängige Ratgeber an, die zur perfekten Wahl führen können. 

Unter http://www.teufel.de findet man beispielsweise neben den hauseigenen Produkten auch fachmännische Tipps.