Schmucker Sichtschutz

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Die eine, klassische Gardine von früher in wollweiß gibt es nicht mehr. Heutzutage sind der Phantasie und der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt, ja sogar hochmoderne Schienensysteme und Drahtseile haben die guten alten Häkchen und hölzernen Gardinenstangen inzwischen weitestgehend abgelöst.

Die klassische Gardine

Nur noch ab und zu sieht man klassische, gewebte Gardinen in wollweiß an Fenstern von Wohnungen hängen. Sicher und regelmäßig befestigt mit Gardinenhäkchen, deren Montage bei jedem Waschgang eine immense Anstrengung für die meist älteren Bewohner darstellt. Unsereins bedient sich da inzwischen einfacherer und komfortablerer Mittel und auch die Gardinen werden nicht mehr im wahrsten Sinne des Wortes von der Stange gekauft, sondern oftmals selbst geschneidert oder in ihren modernen Varianten im Internet bestellt.

Modernität und Variationen im Internet

Gardinen im Internet gibt es zuhauf und in allen Farben, Materialien und Größen. Zum Teil kann man sich individuelle Gardinen auch im Internet bestellen, die dementsprechend nach Angabe der Fenster- und Raumgrößen maßgeschneidert werden. Oder aber man ist selbst eine fleißige Näherin und fertigt die Gardinen in Eigenproduktion. Auch das ist in der Regel schnell vollbracht und bringt jede Menge Spaß.

Stoffe, Farben und Material

Die Stoffe hierfür sind heute in allen Farben, Designs und Stärken zu haben. Während es viele für das Schlafzimmer etwas dunkler und dichter haben wollen, damit Gardinen nicht nur als Sichtschutz, sondern gleichzeitig auch der Verdunkelung dienen, sind den restlichen Wohnräumen keine Grenzen gesetzt und gerade dort werden luftige und semitransparente Stoffe immer beliebter. Diese bieten zwar einen Sichtschutz von außen, allerdings schlucken sie nur sehr wenig Licht, so dass die Räume trotz Gardinen noch immer schön hell und luftig wirken. Farblich kann man die Gardinen oftmals schön an den Rest der Einrichtung angleichen, oder aber man setzt bewusst farbliche Akzente in den Gardinen, die sich vom Rest der stilvollen und eher sterilen Einrichtung absetzen sollen. Ein Hingucker sind sie allemal – noch dazu wenn man auf ein ausgefalleneres Design oder eine kräftige Farbe setzt.

Schienensystem und Drahtseil lösen Häkchen ab

Nicht nur bei den Stoffen, sondern auch bei den Befestigungssystemen und den Gardinenstangen hat sich einiges getan. Während früher in so gut wie allen deutschen Haushalten robuste und klobige Holzstangen mit zum Teil imposanten Verzierungen verbreitet waren, reduziert sich die Gardinenstange von heute auf ihre minimalste Form. Entweder wird direkt an der Decke eine Schiene montiert, in die die Vorhänge gänzlich eingespannt werden, oder aber man spannt dünne und stilvolle Drahtseile von der einen zur gegenüberliegenden Wand und befestigt die Gardinen daran mit kleinen Klammern oder Schlaufen aus Stoff. Diese Systeme sind nicht weniger stabil als die wuchtigen Holzstangen und bringen die Gardine noch einmal mehr zur Geltung, da sie selbst eher in den Hintergrund der moderen Raumgestaltung treten. Die Gestaltungsfreiheit von Gardinen ist heutzutage derart hoch und die finanzielle Erschwinglichkeit relativ leicht, so dass man sich auch schon nach wenigen Jahren wieder neue Gardinen anschaffen kann, wenn man Lust auf einen Tapeten- und Farbwechsel hat.